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Das Fahrzeug – richtig vorbereitet

Rechtzeitige Wartung

Verschmutzte Luftfilter, schlecht gewartete Zündanlagen und falsche Gemischeinstellung kosten bis 20 Prozent mehr Kraftstoff.

Die Reifenart

Als Faustregel gilt: Wenn du zu Hause einheizen musst, solltest du Winterreifen montieren. Außerhalb der Heizperiode bist du mit Sommerreifen besser unterwegs – der Rollwiderstand ist geringer, und du kommst bei besserer Haftung pro Tankfüllung außerdem ein paar Kilometer weiter.

Die so genannten "Energy-Reifen" rollen durch geringeren Abrollwiderstand leichter und senken den Treibstoffverbrauch um rund 5 Prozent.

Der Reifendruck

Bei Tempo 20 macht der Rollwiderstand fast den ganzen Fahrwiderstand aus, bei 50 km/h sind es noch immer 60 Prozent! Am Gesamtspitverbrauch beträgt sein Anteil 10 bis 15 Prozent.

Der Reifendruck beeinflusst den Rollwiderstand besonders stark: 0,5 bar im Reifen zu wenig – 5 Prozent auf der Tankstellenrechnung zu viel. Zu geringer Reifendruck ist aber auch sehr gefährlich: Der Reifen walkt mehr, erwärmt sich stark, und kann plötzlich platzen.

Fülle den höchsten in der Betriebsanleitung angegebenen Druck ein, eine zusätzliche Überschreitung um ca. 0,2 bar kann durchaus empfohlen werden. Das bringt geringeren Rollwiderstand, geringeren Verschleiß und kostet nur ein wenig Fahrkomfort, der im Gegensatz zur Kraftstoffeinsparung jedoch kaum spürbar ist. Anlass zur Sorge besteht dabei nicht: Der Druck, bei dem der Reifen von selbst zerplatzt, liegt um ein Vielfaches höher.

Reifendrücke über 4 bar sind aber niemals notwendig. Bei so hohen Drücken kann die Reifenlauffläche nicht mehr voll auf der Fahrbahn aufliegen, und das Fahrzeug beginnt leichter zu Schieben oder Schleudern. Ein viel zu hoher Reifendruck kann also  auch gefährlich sein.

Kontrolliere den Reifendruck zumindest einmal pro Monat am kalten Reifen, und vergiss das Reserverad nicht – wenn du überhaupt eines dabei hast. 

Luftwiderstand nicht unnötig vergrößern

Die Fahrzeughersteller arbeiten sehr angestrengt an einem geringen Luftwiderstand, damit du an der Tankstelle keine böse Überraschung erlebst. Spoiler oder Kotflügelverbreiterungen, Dachboxen, Fahrradträger am Dach oder am Heck, Schiträger und offene Fenster vergrößern den Luftwiderstand. Bei Autobahnfahrten merkst rund 20 Prozent mehr Kraftstoffverbrauch.

Schon bei 100 km/h verbraucht ein Mittelklasse-Pkw mit drei Fahrrädern auf dem Dach etwa 2 Liter mehr Sprit pro 100 km.

Übrigens: Auch Breitreifen erzeugen zusätzlich zum höheren Rollwiderstand mehr Luftwiderstand.

Unnötiges Gewicht vermeiden

Im Stadtverkehr spielt der Luftwiderstand kaum eine Rolle: Hier zählt fast nur das Fahrzeuggewicht, das ständig beschleunigt werden muss – und wenig später wieder abgebremst wird.

Die Fahrzeughersteller arbeiten angestrengt daran, das Fahrzeuggewicht so niedrig wie möglich zu halten. Hilf mit, und durchforste einmal den Innenraum und den Kofferraum deines Fahrzeugs: Je leichter das Fahrzeug ist, um so weniger Energie wird zum Beschleunigen und zum Halten der Geschwindigkeit benötigt. Als Faustregel gilt:

  • 20 kg erhöhen den Verbrauch um 1 Prozent pro 100 Kilometer. Wenn du häufig im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs bist, sogar mehr
  • 100 kg erhöhen den Verbrauch um bis zu 0,3 Liter

Vollsynthetisches Motoröl verwenden

Steige auf ein vollsynthetisches Motoröl mit der SAE-Bezeichnung "0W-30" oder "0W-40") um: In der Warmlaufphase des Motors ist es bereits sehr flüssig, ohne bei Betriebstemperatur die Schmierfähigkeit zu verlieren. Du kannst den Motor früher voll belasten, und durch die geringere innere Reibung im Antriebsstrang kommst du pro Tankstopp wieder ein paar Prozent weiter. Das macht sich besonders im Kurzstreckenverkehr bezahlt.

Natürlich kostet Motoröl mit besonders hoher Schmierfähigkeit ein wenig mehr – aber es kann auch länger in Verwendung bleiben. Moderne Fahrzeuge haben mit zwei Jahren oder 30.000 bis 50.000 Kilometer besonders lange Ölwechselintervalle.

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