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Ablauf der Fahrprüfung

Zu Beginn wird dich der Prüfer begrüßen und deinen amtlichen Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis, Führerschein, graue Asyl-Karte für subsidiär Schutzberechtigte, blaue Asyl-Karte für Asylberechtigte, Konventionsreisepass, Fremdenpass für subsidiär Schutzberechtigte, gelbe Identitätskarte für Fremde) kontrollieren. Bei Übungsfahrten ("L") oder Ausbildungsfahrten ("L17") wird der Prüfer auch den Führerschein deines Begleiters und die behördliche Bewilligung sehen wollen, wenn du mit dem privaten Auto zur Prüfung antrittst.

Die Prüfung erfolgt in der alphabetischen Reihenfolge der Teile des Prüfungsprotokolls. Wenn es eine effiziente Abwicklung der Prüfung erforderlich macht, kann der Prüfer auch mit den Fahrübungen beginnen und erst danach mit dir die Sicherheitskontrollen durchgehen. Das wird z.B. dann der Fall sein, wenn ein zweiter Prüfer mit einem anderen Kandidaten gleichzeitig am Prüfungsplatz ist.

Die Mindestdauer für den Teil C (Fahren im Verkehr) beträgt 25 Minuten. Unter Berücksichtigung der Prüfungsteile A, B und D beträgt die Gesamtdauer der praktischen Prüfung 40 Minuten.

Ein Dolmetsch, der von einem Kandidaten mangels ausreichender Kenntnisse der deutschen Sprache zur praktischen Fahrprüfung mitgebracht wird, darf an der Prüfung teilnehmen, wenn er allgemein beeidet und gerichtlich zertifiziert ist. Es besteht jedoch keine Verpflichtung, einen Dolmetsch mitzubringen. Verständigungsschwierigkeiten könnten jedoch in diesem Fall zu Lasten des Kandidaten gehen.

Teil A. Sicherheitskontrollen vor Antritt der Fahrt

Jeder Kandidat muss mit den Einrichtungen des Prüfungsfahrzeuges vertraut sein. Dazu gehören Schalter für Beleuchtung, Wischer, Scheibenwaschanlage, Blinker, Hupe, Lichthupe sowie die Bedienung der Lüftungsanlage und der Heizung.

Bei diesem Prüfungsteil sollst du außerdem vorzeigen, dass du die im Theorieunterricht gelernten und bei der Theorieprüfung abgefragten Sicherheitskontrollen auch in der Praxis umsetzen kannst. Du benötigst dazu – von einem Taschentuch zum Prüfen des Ölstands abgesehen – keinerlei Hilfsmittel.

Der Fahrprüfer wählt aus den angeführten Themen mindestens drei Themen aus und lässt dich die zu den einzelnen Themen gestellten Aufgaben vorzeigen. Dieser Teil der Prüfung soll natürlich nicht zu einer zusätzlichen mündlichen Theorieprüfung führen.

Teil B. Übungen im Langsamfahrbereich

Als Kandidat musst du dich bei diesen Übungen so verhalten, als ob du dich auf einer öffentlichen Verkehrsfläche bewegst. 

Ziel der Übungen ist, dass du zeigst, ob du das Fahrzeug selbständig sicher bedienen kannst. Daher sitzt du während der Übungen alleine im Fahrzeug. Der Fahrprüfer beobachtet und beurteilt von außerhalb des Prüfungsfahrzeuges.

Teil C. Fahren im Verkehr

Die Prüfstrecke wird vom Fahrprüfer ausgewählt. Es werden in die Prüfstrecke folgende Verkehrsräume einbezogen:

  • Verkehrsberuhigte Gebiete (ca. 30 km/h)
  • Ortsgebiet (50 km/h)
  • Freilandstraßen (über 50 km/h, Richtgeschwindigkeit 80 km/h)
  • Autobahnen, Autostraßen oder Schnellstraßen (je nach Verkehrssituation mindestens 80 km/h, Richtgeschwindigkeit 100 km/h – unbegründetes Langsamfahren ist verkehrsbehindernd!)

Es müssen mindestens drei dieser vier Verkehrsräume in jeder Prüfungsfahrt enthalten sein.

Der Kandidat muss während der gesamten Prüfungsfahrt zeigen, dass er selbständig das Fahrzeug auch in schwierigen Verkehrslagen verkehrsgerecht und sicher lenken und seine Fahrweise dem jeweiligen Verkehrsfluss anpassen kann. Er soll weiters zeigen, dass er seine Kenntnisse über die für das Lenken eines Kraftfahrzeuges geltenden Vorschriften anzuwenden versteht und mit den Gefahren des Straßenverkehrs und den zu ihrer Vermeidung erforderlichen Verhaltensweisen vertraut ist.

Handbuch für Fahrprüfungen

Der Prüfer wird dir während der Fahrt klare und eindeutige Anweisungen geben – und das so rechtzeitig, dass ein Einbiegen, ein Spurwechsel, ... auch tatsächlich möglich ist. Der Prüfer kann dir auch bestimmte Ziele vorgeben oder dir auftragen, ein bestimmtes Fahrtziel über die Wegweiser zu finden ("Bitte fahren Sie Richtung St. Pölten." oder "Zur Autobahn A2.", ...).

Typische Anweisungen sind auch

  • "Wenn ich nichts sage, fahren Sie bitte geradeaus oder entsprechend der Verkehrszeichen"
  • "Bei der nächsten Möglichkeit nach links/rechts" – dabei ist es deine Aufgabe zu erkennen, wo das Einbiegen rechtlich zulässig ist. Diese Angabe bedeutet also, dass sich der Prüfer entweder in der Gegend nicht auskennt und dir keine unbeabsichtigte Falle stellen will, oder dass er sich sehr wohl auskennt und deinen Überblick über die Verkehrssituation bewerten möchte

Von Richtungsangaben abgesehen wird der Prüfer mit dir kaum sprechen, damit du dich auf deine Aufgabe konzentrieren kannst (und er sich auf seine).

Der Prüfer wird seine Eindrücke während der Fahrt – das können positive oder negative Eindrücke sein – notieren. Für die nachvollziehbare Bewertung deiner Fahrt steht ihm ein genormtes Prüfungsprotokoll zur Verfügung. 
Wie die darin aufgeführten Punkte zu beurteilen sind steht ausführlich im für alle Prüfer verbindlichen Prüfungshandbuch.

Es ist Aufgabe des Fahrprüfers, aufgetretene Fahrfehler dahingehend einzustufen, ob es sich um leichte Fehler handelt, die auch einem geübten Lenker hätten unterlaufen können, oder ob Fahrfehler zu einer Behinderung eines anderen Verkehrsteilnehmers oder gar einer Gefährdung hätte führen können. Es kann niemand über die Zeit einer gesamten Prüfungsdauer oder länger ohne Fehler ein Fahrzeug lenken!

Wenn du in deiner Aufregung links und rechts verwechselst ist das natürlich kein Grund für ein Durchfallen.

Teil D. Besprechung von erlebten Situationen

Auch dieser Prüfungsteil ist nicht dazu da, um eine mündliche Prüfung abzuhalten.

Als Kandidat kannst du am Ende der Fahrt mit dem Prüfer einen eventuell gemachten Fahrfehler besprechen und dein Fahrverhalten begründen. Es liegt dann im Ermessen des Fahrprüfers, falls die Erklärung des Fehlers ausreichend ist, den gemachten Fahrfehler nicht oder nicht so schwerwiegend anzurechnen bzw. zu erkennen, dass aus der Begründung des Kandidaten (aus seiner subjektiven Sicht der Verkehrssituation) gar kein Fahrfehler aufgetreten ist.

Prüfungsergebnis

Die praktische Prüfung ist zu Ende, wenn du alle vier Teile der Prüfung absolviert hast oder wenn die Prüfung vorzeitig abgebrochen werden musste.

Der Fahrprüfer wird mit dir den Prüfungsablauf und deine Stärken und Schwächen besprechen, die Gründe für seine Entscheidung erläutern und dir dann das Ergebnis der Prüfung bekanntgeben.

  • Bei einer positiven Prüfung bekommst du deinen vorläufigen Führerschein, einen Zahlschein für die behördlichen Gebühren bzw. Abgaben und – wenn du möchtest – einen Durchschlag deines Prüfungsprotokolls
  • Bei einer negativen Prüfung bekommst du einen Durchschlag, um dich mit Unterstützung deines Fahrlehrers bzw. deines Ausbildungsbegleiters für die nächste Prüfungsfahrt noch gezielter vorbereiten zu können
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Fahrschule Fürböck

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