Home
Home
Logo

Abbruch der Prüfungsfahrt

Der Fahrprüfer muss ein Gesamturteil über das Fahrverhalten des Kandidaten abgeben. Die Prüfung darf daher nicht vorzeitig beendet werden, nur weil der Kandidat bereits so viele Fahrfehler begangen hat, dass er die Prüfung nicht bestehen wird.

Abbruch bei bzw. nach den Fahrzeugüberprüfungen

Die Fahrprüfung wird nach dem Prüfungsteil A vorzeitig abgebrochen,

  • Wenn der Kandidat bei der Prüfung einer Anhängerklasse oder bei der Klasse F keine sichere, technisch einwandfreie Verbindung zwischen den beiden Fahrzeugen herstellen kann

Abbruch bei bzw. nach den Fahrübungen

Die Fahrprüfung wird im Prüfungsteil B vorzeitig abgebrochen,

  • Wenn der Kandidat eine Kollision mit einer Person oder anderen Gegenständen als den zur Begrenzung der Fahrübungen verwendeten Hütchen, Stangen etc. verschuldet
  • Wenn der Kandidat bei Prüfungen der Klassen A1, A2 oder A im verkehrsfreien Raum stürzt oder so schwere Fahrfehler begeht, dass seine persönliche Sicherheit beim Fahren im Verkehr gefährdet erscheinen muss, z.B.
    • Wenn der Kandidat bei der Übung "Achter für weite Kurvenfahrt" keine entsprechende Schräglage in den Kurven zeigen kann und darüber hinaus auch andere Fehler auftreten
    • Wenn bei den Übungen "Vermeiden eines Hindernisses" oder "Gefahrenbremsung" die erforderliche Mindestgeschwindigkeit nicht erreicht wird
    • Wenn zusätzlich zu anderen Fehlern außerdem auch Stangen, Hütchen oder andere Abgrenzungen der einzelnen Fahrübungen berührt oder gar direkt überrollt werden

Abbruch bei der Fahrt im Straßenverkehr

Die Fahrprüfung darf generell vorzeitig abgebrochen werden,

  • Wenn der Kandidat durch seine Verhaltensweise (Verletzung von grundlegenden Verkehrsregeln) andere Verkehrsteilnehmer auf schwere Weise gefährdet hat oder eine solche Situation nur durch das Eingreifen des neben dem Kandidaten Sitzenden verhindert werden konnte. Dieser Abbruchgrund setzt ein derart krasses Fehlverhalten des Kandidaten voraus, dass eine schwere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer entweder bereits verschuldet oder nur durch einen Fahrlehrereingriff noch verhindert werden konnte. Eine bloß abstrakte Gefährdung reicht nicht aus
  • Wenn sich diese Gefährdung konkret ausgewirkt hat (Zusammenstoß)
  • Ein sicherheitsrelevanter Eingriff eines Assistenzsystems/Unfallpräventionssystems ist einem Fahrlehrereingriff gleichzusetzen. Exemplarisch handelt es sich um folgende Systeme: Notbremsassistent, Spurhalteassistent, ESP (Kontrollleuchte)
  • Wenn berechtigte Zweifel an der gesundheitlichen Eignung bestehen
  • Bei begründetem Verdacht einer Beeinträchtigung z.B. durch Alkohol, Drogen, Medikamente etc. des Kandidaten 
  • Wenn der Kandidat es verlangt. Es kommt mitunter vor, dass der Kandidat selbst den Abbruch der Prüfung verlangt. Dies kann zum einen durch die Stresssituation begründet sein, oder der Kandidat erkennt selbst, dass er noch nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug in Eigenverantwortung im Verkehr sicher zu lenken
  • Wenn der Kandidat ein Vormerkdelikt begeht. Delikte, die bei Probeführerscheinbesitzern zu einer Nachschulung führen, rechtfertigen keinen Prüfungsabbruch, die Prüfung wird in diesen Fällen aber negativ bewertet
  • Wenn dem Kandidaten nicht zugemutet werden kann, die Fahrt wegen eines unvorhergesehenen Ereignisses, wie etwa unverschuldeter Unfall, Witterungseinflüsse, Fahrzeugdefekt, ... fortzusetzen. In diesem Fall kann der Kandidat bei der nächsten praktischen Prüfung verlangen, dass die bereits positiv absolvierten Teile der vorangegangenen Prüfung angerechnet werden
#socialmedia

Fahrschule Fürböck

Inhaber Ing. Alexander Seger
Josefsgasse 3, A2340 Mödling
Tel. +43 2236 43666

office(at)fuerboeck.at

So findest du zu uns

Information und Anmeldung

Unser Büro ist gerne für dich da:
Mo. bis Fr. täglich 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Von April bis September zusätzlich
Mo., Mi. und Fr. 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Anmeldung online

Updates unserer Homepage

to top