Das verkehrspsychologische Gruppengespräch

Das verkehrspsychologische Gruppengespräch konzentriert sich im wesentlichen auf die beiden höchsten Ebenen (persönliche Einstellung und Einfluss von persönlichen Fahrtmotiven auf den Fahrstil und somit auf das Risiko). Da das Trainieren von höheren Fähigkeiten die Gefahr der Selbstüberschätzung (Risikokompensation) in sich birgt, eignet sich die verkehrspsychologische Fortbildung bestens für eine direkte Kombination mit dem Fahrsicherheitstraining. Beide Elemente sollen sich gegenseitig sinnvoll ergänzen. Die bisherige Erfahrungen mit der Aktion Road Expert (1998 bis 2001) bestätigen die Sinnhaftigkeit dieser Kombination.

"Im Rahmen des verkehrspsychologischen Gruppengesprächs sind die für Fahranfänger typischen Unfalltypen, insbesondere der Alleinunfall und die zugrunde liegenden Unfallrisiken, wie beispielsweise Selbstüberschätzung, geringe soziale Verantwortungsbereitschaft oder Auslebenstendenzen unter aktiver Mitarbeit der Teilnehmer zu erarbeiten. Darüber hinaus hat auch eine individuelle Risikobetrachtung zu erfolgen, wobei die Teilnehmer dahingehend anzuleiten sind, sich über potentiell unfallkausale persönliche Schwächen im Allgemeinen, aber vor allem auch im speziellen Zusammenhang mit situationsspezifischen Außenreizen (die zu erhöhter Irritierbarkeit, erhöhter Impulsivität, situationsspezifischer reaktiver Aggressivität oder Selbstüberforderung führen können) sowie mit Alkohol- oder Suchtmittelmissbrauch bewusst zu werden und darauf aufbauend individuelle unfallpräventive Lösungsstrategien zu erarbeiten." ... § 13c FSG-DV

 

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Letzte Bearbeitung: 31.01.2012 10:53.

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