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Die Heereslenkberechtigung

Heeresfahrzeuge, die schneller als 10 km/h fahren - vom Moped über den Kampfpanzer und Bagger bis hin zum Überschneefahrzeug - dürfen nur von Personen gelenkt werden, die über eine Heereslenkberechtigung für die jeweilige Fahrzeugklasse oder Fahrzeugunterklasse verfügen. Der Bundesminister für Landesverteidigung kann die Berechtigung zum Lenken von Heeresfahrzeugen erteilen und einen Heeresführerschein oder einen Heeresmopedausweis ausstellen.

Die einzelnen militärischen Klassen werden in der Heereslenkberechtigungsverordnung definiert. Die aktuelle Klasseneinteilung gilt seit 1. Jänner 2013. Die militärischen Führerscheinklassen orientieren sich stark an den zivilen Führerscheinklassen. Die militärische Klasse B1 hat jedoch nichts mit der optionalen zivilen Klasse B1, die Österreich nicht umgesetzt hat, zu tun.

Seit Anfang April 2005 (und damit zeitgleich mit der 7. Novelle zum Führerscheingesetz, aber ohne inhaltlichen Zusammenhang) gibt es anstelle der alten, hellgrünen Papier-Führerscheine neue Ausweise im Scheckkarten-Format. Wichtiger als das neue Design ist aber, dass die Verwaltung der Führerscheindaten von Grund auf revolutioniert wurde. Während bislang mehr als 100 Dienststellen Lenkberechtigungen ausstellten und selbstständig darüber Buch führten, laufen ab jetzt alle Informationen an einem zentralen Punkt zusammen: Nur das Heerespersonalamt stellt ab jetzt als Behörde die begehrten Scheine aus, bzw. kann diese wieder einziehen oder Beschränkungen aussprechen.

Die alten Heeresführerscheine behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Sie werden nach und nach in die neue Datenbank übertragen.

Umschreibung auf einen zivilen Führerschein

Der Besitzer einer Heereslenkberechtigung kann bis zum Ablauf eines Jahres nach seinem Ausscheiden aus dem Präsenzstand des Bundesheeres oder aus der Heeresverwaltung beantragen, eine zivile Lenkberechtigung erteilt zu bekommen. Diese Lenkberechtigung gilt als Ersterteilung und unterliegt den Bestimmungen über den Probeführerschein.

Eine Tabelle im Durchführungserlass zum Führerscheingesetz legt die Äquivalenzen zwischen Heereslenkberechtigungsklassen und zivilen Lenkberechtigungsklassen fest.

Eine wesentliche Änderung zur früher üblichen Vorgangsweise ist, dass seit 31. August 2009 für die heeresinternen Klassen B2, CM, CS und CT keine zivilen Anhängerberechtigungen mehr zu erteilen sind, da diesbezüglich keine entsprechende Ausbildung und Prüfung im Heeresbereich erfolgt.
Will ein Führerscheinbesitzer mit einer den früheren Usancen entsprechend auf 2300 kg beschränkten zivilen Lenkberechtigung für die Klasse CE diese auf eine unbeschränkte zivile Lenkberechtigung für die Klasse CE (oder C1E oder BE) erweitern, ist lediglich die Ablegung einer praktischen Fahrprüfung erforderlich.

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