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Der Feuerwehr- und Rettungsführerschein

Der Feuerwehrführerschein

Durch die Einführung des Feuerwehrführerscheines wurde mehreren Anliegen der Feuerwehren Rechnung getragen:

  • Für das Lenken von mehr als 3,5 t schweren Feuerwehrfahrzeugen reicht der Führerschein der Klasse B mit einer Feuerwehr-internen Ausbildung und Prüfung. Es ist an sich kein Führerschein der Klasse C1 oder C erforderlich; manche Bundesländer setzen ihn aus Gründen der Ausbildungsqualität allerdings dennoch voraus
  • Für das Lenken von mehr als 7,5 t schweren Feuerwehrfahrzeugen gilt nicht die 0,1-Promille-Grenze, sondern die 0,5-Promille-Grenze
  • Eine "echte" Lenkberechtigung für die Klassen C und D gilt nur fünf Jahre, ab dem 60. Lebensjahr nur mehr zwei Jahre. Der Feuerwehrführerschein hingegen gilt bis zu 10 Jahre
  • Die gesundheitliche Eignung für den Feuerwehrführerschein wird mit den feuerwehrärztlichen Untersuchungen festgestellt

Deutschland

In Deutschland werden ebenfalls besondere Fahrberechtigungen für die Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsorganisationen etc. erteilt. Es besteht ein zweistufiges System, nämlich Berechtigungen zum Lenken von (Einsatz-)Fahrzeugen der jeweiligen Organisation mit einer höchstzulässigen Gesamtmasse bis 4750 kg oder (mit mehr und entsprechend intensiverer Ausbildung) bis 7500 kg. Auch das Ziehen von Anhängern ist bis zu den genannten Gewichtsgrenzen, die diesfalls für die Fahrzeugkombination gelten, zulässig. Es ist jeweils die Lenkberechtigungsklasse B und zusätzlich ein Nachweis der Fahrberechtigung zum Lenken dieser Fahrzeuge mitzuführen. Die Detailregelungen hinsichtlich Ausbildung, Prüfung und Ausstellung des Nachweises werden in Deutschland auf Landesebene geregelt und sind demnach nicht in ganz Deutschland einheitlich.

Aufgrund der praktischen Notwendigkeit wird im Durchführungserlass zum Führerscheingesetz festgelegt, dass Besitzer dieser deutschen Nachweise in Verbindung mit einem Führerschein für die Klasse B von dieser Fahrberechtigung in Österreich im gleichen Umfang wie in Deutschland Gebrauch machen dürfen.

Liechtenstein

Aufgrund wechselseitiger Vereinbarung mit den liechtensteinischen Behörden wird die nationale Sonderberechtigung zum Lenken von Feuerwehrfahrzeugen gegenseitig anerkannt. Im Unterschied zu § 1 Abs. 3 FSG ist im Fürstentum Liechtenstein für das Lenken von Feuerwehrfahrzeugen der Besitz einer Lenkberechtigung für die Klasse C1 (bis 7500 kg) erforderlich. Nach Ablegung einer theoretischen und praktischen Fahrprüfung kann der Code 118 erworben werden, der zum Lenken von allen Feuerwehrfahrzeugen (vergleichbar mit der Regelung im FSG) berechtigt. Die Gültigkeit des Codes 118 endet gleichzeitig mit dem Fristablauf der Klasse C1.

Da die liechtensteinische Regelung inhaltlich im Wesentlichen dem österreichischen Feuerwehrführerschein entspricht (die Anforderungen sind sogar höher, da Klasse C1 gefordert wird) spricht nichts dagegen, die liechtensteinische Regelung – somit den Code 118 – anzuerkennen. Das bestimmt der Durchführungserlass zum Führerscheingesetz.

Es dürfen daher Besitzer von liechtensteinischen Lenkberechtigungen für die Klasse C1, in die der Code 118 eingetragen ist, in Österreich alle Feuerwehrfahrzeuge lenken.
Umgekehrt dürfen Besitzer von österreichischen Feuerwehrführerscheinen (mit Klasse B) in Liechtenstein alle Feuerwehrfahrzeuge lenken.

#socialmedia

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