Bremsanlage

Bremsen vorne: 296-mm-Einscheibenbremse mit ABS-Dreikolbenbremszange
Bremsen hinten: 240-mm-Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange mit ABS

Vorratsbehälter

Die Kontrolle des Flüssigkeitsstandes erfolgt beim senkrecht stehenden Motorrad.

Beim Nachstellvorgang sinkt der Stand der Bremsflüssigkeit im Ausgleichsbehälter unmerklich ab. Plötzliche Verluste sind immer ein Zeichen für Undichtheit. Bei Erreichen der Minimum-Markierung müssen Sie die Bremsbeläge erneuern. Falls die Bremsbeläge nicht abgenützt sind, mit einer Bremsdruckprobe die Dichtheit des Systems überprüfen.

Bremsdruckprobe

Sie müssen beide Bremssysteme nacheinander prüfen. Betätigen Sie den Bremshebel mindestens eine halbe Minute fest. Ist das Bremssystem dicht, darf der Hebel nicht nachgeben.

Der Widerstand am Bremshebel muss hart und fest sein. Ein weicher, schwammiger Widerstand ist ein Zeichen für Dampfblasen, Sie müssen die Bremse entlüften lassen.
Sie müssen die Bremsflüssigkeit nach den Angaben der Betriebsanleitung wechseln lassen.

Die Bremsscheiben dürfen keine sichtbaren Schäden aufweisen.

Bremsbeläge

Ist einer der Bremsbeläge bis zu den Indikatorkerben abgenützt, müssen beide ausgetauscht werden.

Antiblockiersystem (ABS)

Die rote ABS-Kontrolle im Cockpit leuchtet auf, wenn der Zündschlüssel auf ON geschaltet wird und erlischt, wenn eine Geschwindigkeit von 10 km/h überschritten wird. Falls eine Störung des ABS vorliegt, blinkt diese Leuchte und bleibt an.

Einstellung des Handbremshebels

Der Abstand zwischen dem Ende des Bremshebels und dem Griff kann mit einem Einstellrad ja nach Handgröße des Fahrers justiert werden.

Bremslichtprobe

Bei der Bremslichtprobe prüfen Sie beide Bremssysteme nacheinander. Das Bremslicht soll so früh wie möglich aufleuchten.

Sonstige Überprüfungen

Schläuche und Anschlüsse auf Abnützung und Risse untersuchen.

 

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Letzte Bearbeitung: 20.08.2011 15:26.

         

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