Gefahrenstellen erkennen

Beschleunigen, Bremsen, Lenken, Schräglage: Der Reifen überträgt die Kräfte auf die Fahrbahn. Die Reifenaufstandsfläche, der so genannte „Latsch“, ist etwa so groß wie eine Scheckkarte.
Wieviel Kräfte der Reifen übertragen kann, hängt ab von

Je stärker Sie bremsen, umso weniger Haftung steht für Schräglagen in Kurven zur Verfügung. Je höher die Schräglage in schnell durchfahrenen Kurven ist, umso weniger Haftung steht Ihnen zum Bremsen zur Verfügung. Auch das Beschleunigen aus der Kurve kann bei großer Schräglage die Haftkraft des Reifens überforden.

Plötzliche Änderungen der Fahrbahngriffigkeit sind daher besonders gefährlich für Sie. Fahren Sie bei rutschigen Stellen mit verstärktem Knieschluss und ohne zu beschleunigen oder zu bremsen, wenn möglich neben den verschmutzten Fahrbahnteilen. Müssen Sie schalten, kuppeln Sie gefühlvoll mit ein wenig Vorgas ein. Schauen Sie nicht zu Boden, sondern weiter in die gewünschte Fahrtrichtung, mit Blicksprüngen in den Bereich 5 bis 10 Sekunden vor Ihnen.

Geringere Geschwindigkeit und besondere Vorsicht ist in vielen Situationen erforderlich:

Ein durchdrehendes oder blockierendes Rad kann keine Seitenführungskräfte übertragen. Rutscht das Vorderrad, ist ein Sturz praktisch unausweichlich. Rutscht das Hinterrad aus der Kurve, ist bei „normalen“ Fahrern ein Sturz wahrscheinlich. Ein blockierendes Hinterrad bei einer Vollbremsung ist hingegen weniger gefährlich.

 

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Letzte Bearbeitung: 20.08.2011 15:24.

         

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