Spurgestaltung

Der Prüfer achtet auf Blicktechnik, Tunnelblick, Richtungsblick, richtige Blickführung und richtige Blicksprünge.

Als Lenker eines Fahrzeuges müssen Sie so weit rechts fahren, wie es Ihnen unter Berücksichtigung der Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs zumutbar und ohne Gefährdung, Behinderung oder Belästigung anderer Straßenbenützer, ohne eigene Gefährdung und ohne Beschädigung von Sachen möglich ist.

Einflüsse auf den Seitenabstand:

Wenn es die Verkehrssicherheit erfordert, müssen Sie ganz rechts („am rechten Fahrbahnrand“) fahren, vor allem

Wahl des Fahrstreifens (Spurstreifen)

Der Prüfer achtet auf die Wahl des richtigen Fahrstreifens unter Bedachtnahme der Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnisse.

Mögliche Fehler

Nebeneinanderfahren von Fahrzeugreihen

Sie dürfen unter folgenden Voraussetzungen neben anderen Fahrzeugen fahren:

Freie Wahl des Fahrstreifens

Als Lenker eines Kraftfahrzeugs dürfen Sie im Ortsgebiet bei mindestens zwei durch Bodenmarkierungen gekennzeichneten Fahrstreifen für Ihre Fahrtrichtung den Fahrstreifen frei wählen. Außerhalb des Ortsgebiets gilt immer die Rechtsfahrordnung, auch auf so genannten „Stadtautobahnen“.

Vorfahren bei stehenden Kolonnen

Müssen Fahrzeuge vor Kreuzungen, Straßenengen, Eisenbahnübergängen, ... anhalten, so dürfen Sie als Lenker eines einspurigen, später ankommenden Fahrzeuges neben oder zwischen den bereits angehaltenen Fahrzeugen vorfahren, wenn ausreichend Platz vorhanden ist und die Lenker von Fahrzeugen, die ihre Absicht zum Einbiegen angezeigt haben, nicht behindert werden.

Achten Sie dabei besonders auf

Spur innerhalb des Fahrstreifens (Spurstreifen)

Der Prüfer achtet auf die Wahl der Fahrspur unter Bedachtnahme der Fahrstreifenbreite, Fahrgeschwindigkeit, Seitenabstände, Fahrbahnbeschaffenheit und anderer Verkehrsteilnehmer.

Mögliche Fehler

Spursicherheit, Blickverhalten

Bei Geradeausfahrt soll der Blick überwiegend in eine Entfernung, die ungefähr 10 bis 20 Sekunden Fahrzeit entspricht, gerichtet sein. Beim Kurvenfahren muss durch die richtige Blicktechnik eine "runde", der Kurvenkrümmung angepasste Fahrlinie ermöglicht werden.

Mögliche Fehler

Geradeausfahrt

Kurvenfahrt

Sitzposition und Körperhaltung

Damit Sie Ihr Motorrad sicher lenken können, bildet Ihr Oberkörper von vorne gesehen eine Linie mit dem Motorrad. Eine aufrechte Sitzposition mit leicht angewinkelten Armen ist bequem, ausreichend große Kniewinkel verhindern, dass Ihre Beine bereits nach kurzen Strecken schmerzen.

Die für Sie bequemste Sitzposition zu finden ist einfach: Stehen Sie in den Fußrasten auf. Halten Sie den Lenker mit beiden Händen, und setzen Sie sich auf die Sitzbank. Legen Sie die Knie an den Tank („Knieschluss“).

Ist Ihnen das Motorrad zu klein, sitzen Sie angespannt und verkrampft auf der Maschine. Bei einem engen Einbiegemanöver könnten Sie sich das Bein zwischen Tank und Lenker einklemmen. Die Durchblutung der Beine lässt nach, Sie fahren unkonzentriert und sind gefährdet.
Auch ein zu großes Motorrad ist gefährlich: Wenn Sie nicht mit beiden Beinen sicheren Halt am Boden haben, können Sie auf unebenen Stellen, bei Vertiefungen zum Wasserabfluss, … leicht umfallen.

Körperhaltung

Oberkörper in sich zusammengesunken (nicht mit Hohlkreuz sitzen), Arme und Hände locker. Finger liegen entspannt um den Griff, zwei Finger auf Kupplung und Bremse.
Beine und Füße locker, Knie leicht am tank angelegt (nicht pressen). Absatz am Raster eingehängt, Zehen in der Nähe der Fußhebel.
Kopf angehoben – nicht auf die Armaturen oder knapp vor das Fahrzeug starren.

Sie sitzen gerade auf dem Motorrad, halten den Knieschluss, und der Oberkörper bildet mit der Maschine eine Linie. Den Kopf nehmen Sie aus der Schräglage, sodass die Augen parallel zum Horizont bleiben. So können Sie auch in Doppelkurven oder Serpentinen im Spurstreifen weit voraus schauen.

Spiegeleinstellung

Horizont ca. ¼ vom oberen Rand, eigene Arme gerade noch sichtbar

Mögliche Fehler

 

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Letzte Bearbeitung: 20.08.2011 15:24.

         

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