Fahrschule Fürböck.
Leichter Lernen.
Besser Fahren.
Inhaber Ing. Alexander Seger
Josefsgasse 3, A2340 Mödling
Tel. +43 2236 43666
e-mail:
office[at]fuerboeck.at
Information und Anmeldung:
Mo. bis Fr. täglich 14:30-18:30 Uhr
Von April bis September zusätzlich
Mo., Mi. und Fr. 9:00-12:00 Uhr
Am 18. und 21. Mai sowie am 4., 6. und 8. Juni bleibt das Büro am Vormittag geschlossen!
DVR: 0851051
UID: AT U59184448
Jeder Radfahrer versucht, so wenig wie möglich zu bremsen, und den Schwung, die Bewegungsenergie, so gut wie möglich zu nutzen. Das bringt auch beim Auto fahren zusätzliche Gratis-Kilometer: Wer vorausschauend fährt, fährt gleichmäßiger, flüssiger, verbraucht weniger Treibstoff, und emittiert so weniger Abgas.
Halten Sie einen „Pufferabstand“ von mindestens zwei, besser drei Sekunden zum vorderen Fahrzeug ein: So vergrößern Sie nicht nur Ihre Sicherheit, sondern haben einen größeren Handlungsspielraum. Sie ersparen sich viele unnötige Brems- und Beschleunigungsmanöver und können den Schwung des Fahrzeugs besser nutzen.
Video
"Stau"
Wie können Staus aus dem 'Nichts' entstehen?
Das Ziel ist aber nicht, den großen Abstand immer starr beizubehalten! Sie können Unregelmäßigkeiten im Verkehrsfluss durch gezieltes Nutzen Ihres Pufferabstandes bis zum Mindest-Sicherheitsabstand „auspendeln“, und so Bremsmanöver vermeiden oder zumindest mit möglichst geringer Verzögerung durchführen:
Wenn sich ein Verkehrshindernis, wie z.B. beim Einparken, bald auflösen wird, können Sie mit der Motorbremswirkung oder frühzeitigem, leichten Abbremsen Ihre Geschwindigkeit reduzieren, und müssen oft nicht bis zum Stillstand abbremsen.
Ist die ungehinderte Weiterfahrt durch einen Fahrstreifenwechsel leichter, bietet Ihnen der Pufferabstand mehr räumlichen und zeitlichen Spielraum zum Umspuren.
Sie vermeiden Auffahrunfälle, da Sie nicht stark abbremsen müssen.
Fußgänger am Schutzweg haben natürlich Vorrang, aber: Wer erst knapp vor dem Fußgängerübergang abbremst, muss die Bewegungsenergie mit den Bremsen in Wärme umwandeln. Schade drum!
Wenn Sie rechtzeitig vor dem Fußgängerübergang langsamer werden und den Fußgängern mit einem Hand- oder Lichtzeichen signalisieren, dass Sie sie überqueren lassen, betreten die Fußgänger früher die Fahrbahn. Sie können dann oft ohne anzuhalten weiterfahren, und den Schwung gut ausnutzen.
Vermeiden Sie plötzliches Beschleunigen und abruptes Abbremsen: Stop & Go verdoppelt Ihren Kraftstoffverbrauch.
Warten Sie mit dem Wegfahren, bis Sie wirklich „dran“ sind. Geben Sie nur kurz Gas, und nutzen Sie die Schwungenergie durch Auskuppeln. Wenn die Strecke länger ist und das Rollen nicht mehr reicht, lassen Sie den Motor einfach Ihr Fahrzeug mit der Leerlaufdrehzahl im 1. oder 2. Gang ziehen, ohne dass Sie Gas geben.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug bei der Annäherung an Kreuzungen, Einmündungen und vor dem Anhalten ausrollen! Versuchen Sie, durch gezieltes Beschleunigen und, wenn nötig, gezieltes Bremsen, „die Ampel grün zu machen“, also möglichst in Bewegung zu bleiben. Das wird Ihnen bei den gut bekannten Ampelphasen Ihrer „Hausstrecke“ sicher bald gelingen.
Beim Anfahren an der Kreuzung gilt: Fahren Sie zügig los, damit die Grünphase optimal genützt wird, und bauen Sie einen größeren Abstand nach vorne auf, wenn Sie in Fahrt gekommen sind.

Bei der Schubabschaltung, die bei allen modernen Fahrzeugen verwendet wird, bekommt der Motor keinen Kraftstoff, wenn Sie das Gaspedal loslassen. Rollphasen in der Ebene und ganze Bergabfahrten lassen sich also verbrauchs- und abgasfrei mit der Motorbremswirkung bewältigen – solange Sie nicht auskuppeln. Erst wenn die Drehzahl unter ca. 1400 Umdrehungen pro Minute absinkt, wird wieder Kraftstoff eingespritzt, damit der Motor rund läuft.
Nutzen Sie diesen Spareffekt, und bremsen Sie mit dem Motor. Unter einer Drehzahl von 1.400 können Sie auskuppeln oder in den Leerlauf schalten, um den restlichen Schwung optimal ausnutzen zu können. Halten Sie Ihren rechten Fuß dabei bremsbereit über dem Pedal. Beim Bremsen gilt: Zuerst bremsen, und dann erst – wenn nötig – zurückschalten.
Im Gefälle sollten Sie aus Sicherheitsgründen immer mit eingelegtem Gang fahren. Wenn das Fahrzeug beim Fahren mit der Schubabschaltung oder beim Auskuppeln schneller wird, müssen Sie den Gang einlegen, der das Schnellerwerden verhindert. Auch bei Automatikfahrzeugen schalten Sie im Gefälle niemals auf „N“.
Das komplette Abschalten des Motors während der Fahrt ist gefährlich: Wenn Sie ohne Antrieb dahinrollen, funktionieren die Bremse und die Lenkung nur mehr mit viel höherem, ungewohnten Kraftaufwand, bei einzelnen älteren Fahrzeugen ist das Einrasten der Lenkradsperre nicht ausgeschlossen.
Abschließend noch ein Tipp zum Schwungnutzen: Helfen Sie auch den anderen Verkehrsteilnehmern! Wenn Sie vor dem Einbiegen rechtzeitig blinken, können sich nachfolgende Lenker besser auf Ihr Vorhaben einstellen, und müssen nicht so stark abbremsen.