Kurzstreckenfahrten vermeiden

Kurze Besorgungsfahrten bei kaltem Motor brauchen unglaublich viel Sprit: Motor- und Getriebeöl sind zäh, der Motor schwergängig, Kraftstoff kondensiert an den kalten Motorteilen und verdünnt das Motoröl, statt verbrannt zu werden. Und der Katalysator reinigt das Abgas auch erst nach Erreichen einer Mindesttemperatur.

Damit der kalte Motor, vor allem bei niedrigen Außentemperaturen, rund laufen kann, wird besonders viel Sprit benötigt. Ein Verbrauch von hochgerechnet 30 bis 40 Liter auf 100 Kilometer ist keine Seltenheit, nach einem Kilometer Fahrt sind es immer noch gut 20 Liter. Erst nach 3 bis 5 Kilometern erreicht das Fahrzeug schön langsam die normalen Verbrauchswerte.

„Kalt“ ist der Motor aber nicht nur bei winterlichen Minusgraden: Die Betriebstemperatur moderner Motoren liegt bei ca. 90 °C. Bis die selbst bei 25 °C Außentemperatur erreicht sind, vergeht einige Zeit.

Den Motor warmlaufen zu lassen ist keine gute Idee: Das ist für den Motor genauso ungesund wie für die Umwelt, und daher aus gutem Grund gesetzlich verboten. Außerdem schadet es zusätzlich Ihrem Geldbörsel.

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Letzte Bearbeitung: 10.05.2012 13:59.

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