Updates unserer Homepage 2009

Dezember 2009

Eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes, des Arbeitsruhegesetzes und des Kraftfahrgesetzes erscheint am 30. Dezember 2009 im BGBl.

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie hat den Entwurf für eine Novelle zur Eisenbahn-Kreuzungsverordnung erarbeitet und das Begutachtungsverfahren eingeleitet.

Eine Verordnung der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie über eine abschnittsbezogene Geschwindigkeitsüberwachung auf einem Abschnitt der A 8 Innkreis Autobahn (Section Control-Messstreckenverordnung Pichl) erscheint im BGBl.

Historische Kraftfahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind, sollen, so die FPÖ in ihrem Entschließungsantrag 899/A(E), von Fahrverboten nach dem Immissionsschutzgesetz ausgenommen werden. Sie argumentieren mit der kleinen Zahl dieser Fahrzeuge und ihrer geringen Fahrleistung von nur 0,07 % des gesamten Straßenverkehrs. Oldtimer-Veranstaltungen hätten aber insbesondere in strukturschwachen Regionen eine große Bedeutung für den Tourismus, meinen die Antragsteller.

ÖVP und SPÖ haben am 10. Dezember einen gemeinsamen Entschließungsantrag betreffend Rettungsgasse auf Österreichs Autobahnen und Autostraßen mit baulicher Mitteltrennung eingebracht.
Andere machen sich Sorgen wegen gelb umrandeter Verkehrszeichen.

Mit Verordnung (BGBl. II 394/2009, ausgegeben am 1. Dezember 2009) der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie erfolgt die „Valorisierung“ (Abgeltung der Inflation) der Mauttarife im hochrangigen Straßennetz.

November 2009

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Abteilung II/ST4 hat den Entwurf für die 4. Novelle zur Prüf- und Begutachtungsstellenverordnung erarbeitet und das Begutachtungsverfahren eingeleitet.

Oktober 2009

Das Lebensministerium schickt eine Novelle des Immissionsschutzgesetzes-Luft in Begutachtung. Herzstück der IG-L Novelle sind Anpassungen zur Verringerung der Schadstoffemissionen des Verkehrssektors. Um die Belastung durch den Verkehr erfolgreich reduzieren zu können, wird die Anzahl der im Gesetz festgelegten Ausnahmen begrenzt. Auf diese Weise sind bestimmte Verkehrsteilnehmer (z.B. der Fahrschulbetrieb oder der Ziel- und Quellverkehr) nicht generell von Maßnahmen des Landeshauptmannes im Verkehrsbereich ausgenommen.

Die 7. Novelle der Fahrprüfungsverordnung bringt ab 1. Oktober eine Anhebung der Theorieprüfungsgebühr von EUR 7,20 auf EUR 8,20.

September 2009

Am 11. September 2009 erscheint die Mautstreckenausnahmenverordnung 2009 als BGBl II 294/2009.

Die neue Mopedausbildung tritt in Kraft, unsere Seiten sind bereits dahingehend umgestellt.
Ab sofort dürfen Motorfahrräder, vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge und Invalidenkraftfahrzeuge nur mit einem Mopedausweis (oder einer Lenkberechtigung - wie bisher!) gelenkt werden. Damit entfällt die Möglichkeit, ab dem 24. Lebensjahr Motorfahrräder ohne Ausbildung und Prüfung zu lenken.

Die Übersicht über die Rechtsfolgen nach einer Alkoholisierung im Straßenverkehr (Downloadbereich für unsere Fahrschüler) ist ab sofort auf die aktuelle Rechtslage abgestimmt.

August 2009

Auf Anregung einer Fahrschülerin haben wir im Downloadbereich für unsere Fahrschüler nun auch die schwierigsten Fragen mit unmarkierten Lösungen als PDF bereitgestellt.

Am 11. August erscheint eine kleine Änderung der KDV im BGBl., eine Woche darauf die bereits beschlossenen Novellen des FSG und des KFG. Auch die 9. Novelle der FSG-DV wird noch rechtzeitig vor dem In-Kraft-treten der 12. FSG-Novelle veröffentlicht

Am 3. August 2009 gehen auf der Süd Autobahn bei Klagenfurt gleich zwei Anlagen in Betrieb, mit denen die Verkehrssicherheit auf der Nordumfahrung wesentlich erhöht werden soll. So wird der 3,4 Kilometer lange Ehrentalerbergtunnel ab diesem Tag mittels "Section Control" überwacht. Zusätzlich wird auch die Verkehrsbeeinflussungsanlage (kurz "VBA") Umwelt Kärnten in Betrieb genommen. Sie gibt den Autofahrern wichtige Informationen und Warnungen vor Staus, Unfällen oder Geisterfahrern entlang der Nordumfahrung Klagenfurt und regelt auf dem Abschnitt zwischen Klagenfurt Ost und Flughafen das Tempolimit in Abhängigkeit der Stickstoffdioxid (NO2) -Belastung gemäß Immissionsschutzgesetz-Luft ("IG-L"). Die IG-L-Funktionalität wird voraussichtlich am 1. September 2009 aktiviert.

Juli 2009

Die mit 1. Jänner 2010 bevorstehende Einführung der emissionsklassenabhängigen Bemautung des hochrangigen Straßennetzes erfolgt auf Grundlage der Wegekostenrichtlinie der Europäischen Union, die eine nach EURO-Emissionsklassen differenzierte Bemautung ab 2010 verpflichtend vorsieht. Die nationale Verankerung erfolgt im Bundesstraßen-Mautgesetz (BStMG) bzw. der Mauttarifverordnung (BGBl. II 232/2009, 20. Juli 2009).
Kraftfahrzeuge werden bei Einhaltung festgelegter Emissionsgrenzwerte in unterschiedliche Klassen unterteilt (Euro I, II, III, IV…). Diese EURO-Emissionsklassen werden in drei Tarifgruppen (A, B und C) zusammengefasst.

Die 12. FSG-Novelle passiert den Bundesrat; dazu passend geht die 9. Novelle der FSG-DV in die Begutachtung.

Die Vignettenpreisverordnung 2009 ist im Bundesgesetzblatt eingetroffen: BGBl. II Nr. 226/2009 vom 16. Juli 2009.

Manche Gäste aus Deutschland schaffen es, auch bei herkömmlichen Radargeräten Frontfotos zu bekommen ...

Der Fahrverbotskalender 2009 wird um die Ost Autobahn A 4 von der Anschlussstelle Schwechat bis zur Staatsgrenze Nickelsdorf ergänzt.

Juni 2009

Im Verkehrsausschuss werden die 30. KFG-Novelle, die 31. KFG-Novelle, die 12. FSG-Novelle und die 13. FSG-Novelle beschlossen, damit es aber nicht zu übersichtlich wird werden die KFG- und FSG-Inhalte in je eine einzige Novelle zusammengefasst.
Damit nehmen wir auch die neue Mopedausbildung in unsere Infoseiten auf.

Die 13. FSG-Novelle und die 31. KFG-Novelle wandern als Regierungsvorlage ins Parlament und sollen noch vor der Sommerpause des Nationalrats beschlossen werden.

Die Section Control-Messstreckenverordnung Graz Ost erscheint im BGBl. II Nr. 179/2009.

Mit der Vignettenpreisverordnung, die als Entwurf vorliegt, werden die Benutzungspreise für das hochrangige Straßennetz für 2010 angepasst. Eine Jahresvignette B soll EUR 76,20 kosten.

Mai 2009

Deutsche Verkehrssicherheitsprogramme, die und für jeden zugänglich angeboten werden, sind auf der Internetplattform www.verkehrssicherheitsprogramme.de dargestellt.

Die 12. FSG-Novelle passiert den Ministerrat, das Inkrafttreten der neuen Mopedbestimmungen ist derweil schon auf den 1. September verschoben.

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie hat einen Entwurf zur 7. Novelle des Fahrprüfungsverordnung samt Erläuterungen ausgearbeitet und das Begutachtungsverfahren eingeleitet.

Das Verkehrsministerium hat ein weiteres Lkw-Überholverbot auf der A 4 Ostautobahn verordnet. Es betrifft die Strecke von der Raststätte Göttlesbrunn bis zur burgenländischen Landesgrenze. Damit gilt ab Aufstellung der Überholverbotsschilder auf der gesamten rund 25 km langen Strecke zwischen der Anschlussstelle Fischamend in Niederösterreich und der Anschlussstelle Neusiedl im Burgenland in beiden Fahrtrichtungen das Überholverbot für Lkw über 7,5 t.

April 2009

EU fordert mehr Qualität der Fahrausbildung: Soeben wurde eine öffentliche Begutachtung in Europa gestartet. In einem Konsultationspapier stehen Empfehlungen zur Stellungnahme offen. Die Begutachtungsfrist erstreckt sich bis zum 22. Juni 2009. Danach werden die Stellungnahmen eingearbeitet und eine offizielle EU-Empfehlung oder Richtlinie herausgegeben. Die Europäische Kommission hebt die Österreichische Mehrphasenausbildung positiv heraus. Die Fahrausbildung sollte europaweit verpflichtend sein und vereinheitlicht werden. Verkehrserziehung sollte auch in Schule verpflichtend eingeführt werden.
Das EU-Konsultationspapier wurde vom Österreichischen Vertreter dieser Arbeitsgruppe, dem Verkehrspsychologen Gregor Bartl von alles-führerschein.at, auf deutsch übersetzt und kann heruntergeladen werden: http://www.alles-fuehrerschein.at/publikationen.php. Die Originaldokumente in Englisch finden sich auf der Website der Europäischen Kommission: http://ec.europa.eu/transport/consultations/index_en.htm

Verkehrsministerin Doris Bures und ÖVP-Verkehrssprecher Ferdinand Maier haben in ihren gemeinsamen Entwurf zum Verkehrssicherheitspaket (höhere Strafen für Alkolenker und Raser und Verkehrscoaching als 13. FSG-Novelle und verbesserte Mopedausbildung sowie Kindersicherungsseminare als 12. FSG-Novelle) nun außerdem einheitliche Strafen auf Schnellstraßen und Autobahnen ab 130 Stundenkilometer aufgenommen.
Zusätzlich geht auch die 31. KFG-Novelle in Begutachtung.

Kaum kommt der Frühling, kommen auch die Fahrverbote für Tirol ... und die Verordnung der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, mit der für bestimmte Straßen ein Fahrverbot für Lastkraftfahrzeuge verfügt wird (Fahrverbotskalender 2009).

März 2009

Wie leider festgestellt werden musste, kam es bei den am 6. April 2009 in Kraft tretenden überarbeiteten Prüfungsfragen zu Übersetzungsfehlern des Sprachdienstleistungsbüros, das für die korrekte Durchführung und die richtigen Übersetzungen verantwortlich ist. Betroffen sind die englischen Übersetzungen ...

Die Umstellung der BGBl-Verweise auf unseren Seiten ist abgeschlossen:

Das Land NÖ verwendet ab sofort neue Antragsformulare für L und L17. Wenngleich diese bei der Anmeldung bei uns im Büro ohnehin mitgegeben werden, sind sie auch als online Download verfügbar. Sicher ist sicher.

Am 26. März 2009 wurde die Applikation Bundesgesetzblätter im RIS auf die neue Benutzeroberfläche umgestellt. Deshalb funktionieren manche BGBl-Links momentan nicht.
An der Lösung wird gearbeitet ... Blöderweise ist das alles reine Handarbeit :o(

Mit der 22. StVO-Novelle ist es ab sofort gestattet, Abstandsmessungen mit Foto und Video durchzuführen. Das kann durch fix installierte Messgeräte sein, aber auch durch Sicherheitskräfte in Fahrzeugen, wie z.B. Zivilstreifen", erklärt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Damit wurde der Einsatz von videogestützten Verkehrskontroll-Systemen wieder legalisiert. Abstandsmessungen mit Foto und Video waren wegen einer Kritik des Verfassungsgerichtshofes im Februar gekippt worden.
Ermöglicht wurde mit der StVO-Novelle sowohl die abschnittsbezogene Geschwindigkeitsüberwachung als auch die punktuelle Geschwindigkeitsmessung. "Damit können von heute an Fahrzeuglenker auch von vorne geblitzt werden. Allerdings müssen alle anderen Personen auf den Bildern unkenntlich gemacht werden", begrüßt der ÖAMTC-Jurist grundsätzlich die modernen Methoden der Verkehrsüberwachung, sofern Grundrechte wie Datenschutz und ausreichendes Parteiengehör gewahrt werden. Legalisiert wurden auch die so genannten "Rotlichtkameras". "Das sind Kameras, die auslösen, wenn ein Fahrzeug bei Rotlicht in eine Kreuzung einfährt. Bisher war der Einsatz derartiger Kameras rechtlich fragwürdig.
Dezidiert nicht geregelt ist, dass Gemeinden private Firmen mit der Verkehrsüberwachung beauftragen dürfen, wie dies bis etwa Mitte des vorigen Jahres vielerorts praktiziert worden ist.

Im Jahr 2008 ereigneten sich auf Österreichs Straßen 39.173 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, um 1923 Unfälle oder 4,7% weniger als 2007. Die Zahl der Verletzten verringerte sich um 5,1% auf 50.521, jene der Getöteten nur geringfügig auf 679. Der Anteil der Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen erreichte den Höchstwert der letzten 10 Jahre.
Ausführliche Tabellen zum Unfallgeschehen sowie zahlreiche Grafiken finden Sie auf den Seiten der Statistik Austria.

Die Aufhebung der Section Control-Messstreckenverordnung für die Laßnitzhöhe erscheint im BGBl. II Nr. 75/2009.

Unsere Lernsoftware beinhaltet exakt die gleichen Fragen, Antworten und Bilder wie die echte Computerprüfung. Weil sich die Gesetze jedoch hin und wieder ändern, können Sie innerhalb von 18 Monaten nach dem Kauf Ihrer CD geänderte Prüfungsfragen via Internet kostenlos updaten [ab Version 6.55].Den Updateaufruf finden Sie unter Impressum / Hilfe. Die Installation wird durch einen Klick auf „Update installieren“ gestartet, danach wählen Sie die Updatequelle „Internet“ und bestätigen mit „Auswählen“. Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm.
Nach einem Neustart von ComTest finden Sie unter Lernen / Auswahl „Lehrbuch“ ein Kapitel mit allen neuen Fragen, die ab dem jeweiligen Einsatztermin bei der theoretischen Fahrprüfung gestellt werden.

EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani erklärte, dass eine europaweite Zulassung von Giga-Linern zum heutigen Zeitpunkt nicht die richtige Lösung sei.

Mit dem Beschluss des EU-Parlamentsplenums ist nun unter anderem die Ausstattung neuer Pkw- und Nutzfahrzeugmodelle mit einem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP oder ESC) ab 2011 verpflichtend. ESP senkt das Unfallrisiko um 20 Prozent. Ab 2012 vorgeschrieben sind Reifendruck-Überwachungssysteme für Pkw. Spritsparend wird sich auch die verpflichtende Ausrüstung von Pkw mit einer Schaltanzeige auswirken. Diese zeigt an, wann man hochschalten muss, um ökonomisch und ökologisch optimal unterwegs zu sein.

Die Evaluierung des Vormerkssystems habe gezeigt, dass die Gefahren für ungesicherte oder schlechte gesicherte Kinder im Auto von vielen Erwachsenen unterschätzt wurden, so Bures. Die Verletzung der Kindersicherungspflicht ist das zweithäufigste Vormerkdelikt. Diese Zahlen zeigen für die Ministerin aber auch einen "Optimierungsbedarf" im Vormerksystem. In Hinkunft sollen Eltern, die ihr Kind ungenügend schützen, mittels Kindersicherungs-Seminaren (nach zwei Vormerkungen) darüber unterrichtet werden, welchen Gefahren ihre "Kleinen" ausgesetzt sind.
Dauern wird das Training für die Eltern rund vier Stunden, wie der Kindersicherheitsexperte Peter Jahn erläuterte. Die Kosten belaufen sich auf ca. 150 bis 180 Euro. Durchgeführt werden die Kurse von Fahrschulen, Automobilclubs sowie Verkehrspsychologen - "also von jenen, die in dieser Angelegenheit die Kompetenz haben", wie Jahn betonte.
Zur Anwendung kommt der Kurs nach den derzeitigen Plänen, wenn zwei Mal gegen dieses Delikt verstoßen wird und wenn ein Mal gegen dieses Delikt und ein Mal gegen jedes andere Delikt verstoßen wird (außer Alkohol).

Februar 2009

Die 12. FSG-Novelle geht in Begutachtung und soll vor allem die Mopedausbildung verbessern. Die 22. StVO-Novelle wird derweil vom Nationalrat mit Stimmenmehrheit verabschiedet. Die Entschließungsanträge der Grünen betreffend datenschutzrechtliche Sanierung der 22. StVO-Novelle und betreffend einfache und klare Regeln für den Radverkehr blieben in der Minderheit.

Die ab 6. April geänderten Prüfungsfragen werden veröffentlicht.

Feuerwehr und Rotes Kreuz fordern die Umsetzung der Rettungsgasse auf Hochleistungsstraßen, um verletzten Personen nach Unfällen so rasch wie möglich helfen zu können.

Um rund 20 Euro sollen Autobesitzer ab Frühjahr/Sommer 2010 optional bei ihrem Versicherer oder direkt bei der Zulassungsstelle den Zulassungsschein als Plastikkarte beantragen können (30. KFG-Novelle). Die Daten bleiben gleich wie auf dem bisherigen Papier-Schein, der auch weiterhin bestehen und gültig bleibt. Alle, die nichts von Plastikkarten halten, können bei Papier bleiben.

Der Verkehrsausschuss beschließt die 22. StVO-Novelle. Eine Ergänzung der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist seit Juni 2007 überfällig. Damals hatte der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die Section Control-Messung auf der Donauufer Autobahn (A22) als rechtswidrig gewertet, weil es dafür keine Verordnung gab. Das wurde zwar bereinigt, die datenschutzrechtlichen Fragen für viele Formen der digitalen Verkehrsüberwachung blieben aber ungeklärt.
Nun hat die jüngste Entscheidung des VfGH zur Abstands- und Videomessung den Druck auf die Politik erhöht. "Die Novelle soll rasch die rechtlichen Grundlagen für Radarfotos von vorne, Videos aus Zivilstreifen, Rotlichtkameras bei Ampeln und Sicherheitskameras in Tunnels schaffen", sagt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Die Verkehrsministerin will durch eine Reform des Vormerksystems das Bewusstsein für die Gefahren für Kinder im Auto stärken (eigene Kindersicherheitsseminare werden derzeit konzipiert). Weiters plant sie höhere Strafen für Raser und Alkolenker - die beiden Hauptunfallursachen.
Nachdem die Unfallzahlen bei den Mopedfahrern stark angestiegen sind, sollen künftig auch Verbesserungen in der Mopedausbildung einen weiteren wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten.

Vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) wurde der Klage eines deutschen Autofahrers stattgegeben, der auf einer Tiroler Autobahn zu schnell und mit zu knappem Abstand unterwegs gewesen ist. Der Knackpunkt: Er wurde von einem videogestützten Verkehrskontroll-System (Geschwindigkeits- und Abstandsmessung) gefilmt. Diese Systeme seien verfassungswidrig, weil sie ohne gesetzliche Grundlage betrieben werden. Unter anderem sieht das Höchstgericht das Grundrecht auf Datenschutz verletzt, weil auf den Fotos Personen erkennbar sind.

Jänner 2009

Neben Alexander Seger sind nun auch Trixi Dopplinger, Claus Darvai, Claus Neuber und Gottfried Pichler zertifizierte Spritspartrainer nach den Vorgaben des Lebensministeriums.

Die letztgültigen Termine für die Einsatzdaten der neuen Prüfungsfragen deuten auf den 6. April 2009 hin. Weiters darf man sich bis dahin nicht von einem neuen Feature, dem "Fragenkatalog vom 1. Jänner 2009" am Protokollausdruck, verwirren lassen ...

Im Bundesgesetzblatt erscheinen die 8. Novelle der Durchführungsverordnung zum Führerscheingesetz und die 1. Novelle der Kontrollgerätekartenverordnung.

Kürzlich wurde ein Erlass des BMVIT zum Thema Berufskraftfahrer, verfasst von der Abteilung II/ST 4 des BMVIT(Rechtsbereich Kraftfahrwesen und Fahrzeugtechnik), versendet. Da aber die Abteilung II/ST 5 (Rechtsbereich Straßenverkehr) einen Erlass zum gleichen Thema (Anrechnung der Weiterbildung bei der FS-Klasse C), allerdings im Widerspruch zum dem der Abt. II/ST 4, veröffentlicht hat, ist nun eine erneute Klärung des entsprechenden Sachverhaltes notwendig.
Bis zur endgültigen Klärung sind beide Erlässe als nicht verbindlich anzusehen.

Ein Lehrmittelverlag meldet: "Wir haben dank großer Bemühungen von Herrn Mag. Reiter, mit dem Ministerium ein Einvernehmen betreffend des Einsatzzeitpunktes der neuen Prüfungsfragen herzustellen, folgende wichtige Information. Der Einsatzzeitpunkt für die in etwa 100 neuen Prüfungsfragen ist nicht, wie bisher kommuniziert, der 1. März 2009, sondern frühestens der 1. April 2009.
Der Grund für diese Verzögerung sind größere technische Herausforderungen im Zusammenhang mit der technischen Plattform.

Das BMVIT schickt zu Jahresbeginn ein paar neue Seiten für den FSG-Durchführungserlass aus. Die neuen Erlässe enthalten die Aufhebung der Vorgaben für die Gestaltung der Listen über die ermächtigten verkehrspsychologischen Stellen (§ 19 FSG-Gesundheitsverordnung), eine Klarstellung hinsichtlich der Reprobationsfristen bei der praktischen Prüfung für die Grundqualifikation (§ 11 Abs. 4a FSG) sowie die Handhabung der Ausdehnung der Lenkberechtigung auf die Klasse C+E nach Umschreibung der Heereslenkberechtigung für die Klasse „CM“ auf eine zivile Lenkberechtigung sowie die Anerkennung des liechtensteinischen Codes 118 (Berechtigung zum Lenken von Feuerwehrfahrzeugen) in Österreich.

Mit Beginn des Jahres haben wir die PDFs der schwierigsten Prüfungsfragen der Klasse B für unsere Fahrschüler noch strukturierter als bisher gestaltet und, wie schon bisher, exakt zum Theoriekurs passend zum Download bereitgestellt.

Darüber hinaus haben wir die Info-Seiten über die Bodenmarkierungen mit zusätzlichen Bildern versehen.

Im Jahr 2008 sind im österreichischen Straßenverkehr bei 628 tödlichen Unfällen insgesamt 678 Personen getötet worden. Dieses vorläufige Ergebnis bedeutet gegenüber dem Vorjahr nur einen Rückgang von 13 tödlich verunglückten Menschen.
Insgesamt betrachtet ist dies die bisher absolut geringste Zahl von Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen im BM.I vor 58 Jahren (1950). Gegenüber 1972, dem bisher schwärzesten Jahr in der Unfallstatistik (2948 Tote) sind dies weniger als ein Viertel der Todesopfer von damals, obwohl sich der Fahrzeugbestand seither mehr als verdoppelt hat. Noch vor 9 Jahren, im Jahr 1999, gab es in Österreich mehr als 1000 Tote (1079) im Straßenverkehr. Der Rückgang seit damals beträgt mit 37 % mehr als ein Drittel.

Verkehrsministerin Doris Bures will das Vormerksystem als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit stärker ins Bewusstsein der Autofahrerinnen und Autofahrer rücken. Besonderes Augenmerk möchte die Ministerin auch auf das zweithäufigste Vormerkdelikt legen - die mangelhafte Kindersicherung. "Die Zahlen zeigen, dass Erwachsene im Alltag die oft fatalen Folgen fehlender Kindersicherung unterschätzen", so Bures, die mit speziellen Kindersicherungsseminaren, statt der bisher in solchen Fällen verordneten Verkehrssicherheitstrainings, Erwachsene speziell darin schulen will, "ihren kleinen Passagieren die größtmögliche Sicherheit zu bieten".

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Letzte Bearbeitung: 23.09.2012 00:12.

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