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Tiertransport-Vorschriften in Österreich und der EU

Seit 5. Jänner 2007 gilt die europäische Verordnung über den Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängenden Vorgängen. Darin sind u.a. Details hinsichtlich der Ausstattung der Fahrzeuge, dem Umgang mit Tieren, der Ausbildung von Fahrer und Betreuer festgelegt.

Niemand darf eine Tierbeförderung durchführen oder veranlassen, wenn den Tieren dabei Verletzungen oder unnötige Leiden zugefügt werden könnten.

Im Tiertransportgesetz sind vor allem die Durchführungs- und Vollzugsbestimmungen zur nationalen Vollziehung der EU-Tiertransportverordnung festgelegt. Es löst die vor 2007 gültigen Gesetze über den Straßen- Schienen- und Lufttransport ab.

Die Tiertransport-Ausbildungsverordnung beinhaltet durchführende Bestimmungen in Hinblick auf die Ausbildung von Personen, die Tiertransporte von Hausequiden, Hausrindern, Hausschweinen, Hausschafen, Hausziegen oder Geflügel durchführen bzw. im Umgang mit diesen Tieren auf Sammelstellen arbeiten.

Anwendung der Tiertransport-Vorschriften

Die Vorschriften gelten für Transporte von Wirbeltieren, die in Verbindung mit einer wirtschaftlichen Tätigkeit durchgeführt werden, außer es werden Tiere unter tierärztlicher Anleitung in oder aus einer tierärztlichen Praxis transportiert. Der Transport zu kommerziellen Zwecken beschränkt aber nicht nur auf Fälle, in denen unmittelbar ein Austausch von Geld, Gütern oder
Dienstleistungen erfolgt. Er schließt auch Fälle ein, in denen direkt oder indirekt ein Gewinn entsteht bzw. angestrebt wird.

Ein Reiter, der mit seinem Pferd zu einem Turnier fährt, wird im Regelfall keine wirtschaftliche Interessen im Vordergrund haben. Gleiches gilt für den Obmann eines Kleintierzüchtervereines, der zu einer Ausstellung fährt und Tiere seiner Vereinsmitglieder mitnimmt. Sind jedoch Aufschriften mit Werbung für Transporte und mehrere Tiere von verschiedenen Besitzern vorhanden, muss der Transporteur im Zweifelsfall nachweisen, dass er nicht unter den Geltungsbereich der Tiertransportverordnung fällt.

Einteilung der Transporte

Es sind verschiedene Transporte, für die mit steigender Wegstrecke strengere Auflagen gelten, zu unterscheiden:

  • Transporte eigener Tiere bis 50 km Wegstrecke sowie Transporte zu den Almen ohne Begrenzung der Wegstrecke durch Landwirte mit deren eigenen Fahrzeugen 
  • Transporte bis 65 km Wegstrecke
  • Transporte über 65 km Wegstrecke bis acht Stunden Fahrzeit ("Kurzstrecke")
  • Transporte über 65 km Wegstrecke und mehr als acht Stunden Fahrzeit ("Langstrecke")

Handbuch für Tiertransporte

Die Handbücher wurden im Auftrag des ressortzuständigen Bundesministeriums für Gesundheit unter Beteiligung von Vertretern des Transportgewerbes, der Landwirtschaftskammer, des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und der Landesveterinärdirektionen erstellt. Sie umfassen die nach österreichischem und internationalem Recht geltenden Vorschriften.

#socialmedia

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