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Gelassen und vorausschauend fahren

Gelassen bleiben

Der beste und wichtigste Tipp kommt natürlich gleich zu Beginn: Fahre überlegt, rücksichtsvoll und fair. Lass dich nicht von anderen provozieren, und versuche, ein Aufschaukeln der Gefühle zu vermeiden: Du kannst jede Situation durch überlegtes Handeln entschärfen.

Du spielst nicht den Oberlehrer und verteilst keine Denkzettel, weil du weißt, dass du selbst auch manchmal die Hilfe anderer benötigst. Kleine Fehler können schließlich jedem einmal passieren – hilf mit, dass aus kleinen Fehlern nicht große Gefahrensituationen werden!

Versuche, jede Verkehrssituation durch deine Fahrweise positiv zu beeinflussen.

Vorausschauend fahren, Schwung nutzen

Jeder Radfahrer versucht, so wenig wie möglich zu bremsen, und den Schwung, die Bewegungsenergie, so gut wie möglich zu nutzen. Das bringt dir auch beim Auto fahren zusätzliche Gratis-Kilometer: Wer vorausschauend fährt, fährt gleichmäßiger, flüssiger, verbraucht weniger Treibstoff, und emittiert so weniger Abgas.

Halte einen "Pufferabstand" von mindestens zwei, besser drei Sekunden zum vorderen Fahrzeug ein: So vergrößerst du nicht nur deine Sicherheit, sondern hast auch einen größeren Handlungsspielraum. Das Ziel ist aber nicht, den großen Abstand immer starr beizubehalten! Du kannst Unregelmäßigkeiten im Verkehrsfluss durch gezieltes Nutzen deines Pufferabstandes bis zum Mindest-Sicherheitsabstand "auspendeln", und so Bremsmanöver vermeiden (oder zumindest mit möglichst geringer Verzögerung durchführen):

  • Wenn sich ein Verkehrshindernis, wie z.B. beim Einparken, bald "in Luft auflösen" wird, kannst du mit der Motorbremswirkung oder frühzeitigem, leichten Abbremsen deine Geschwindigkeit reduzieren, und musst dadurch oft nicht bis zum völlgen Stillstand abbremsen
  • Ist die ungehinderte Weiterfahrt durch einen Fahrstreifenwechsel leichter, bietet dir der Pufferabstand mehr räumlichen und zeitlichen Spielraum zum Umspuren
  • Du vermeidest Auffahrunfälle, da du nicht stark abbremsen musst

Fußgänger am Schutzweg haben Vorrang. Wer erst knapp vor dem Fußgängerübergang abbremst, muss die Bewegungsenergie mit den Bremsen in Wärme umwandeln: Schade drum! Wenn du rechtzeitig vor dem Fußgängerübergang langsamer wirst und den Fußgängern mit einem Hand- oder Lichtzeichen signalisierst, dass du sie überqueren lässt, betreten die Fußgänger früher die Fahrbahn. Du kannst dann manchmal ohne anzuhalten weiterfahren, und den Schwung gut ausnutzen. 

Vermeide plötzliches Beschleunigen und abruptes Abbremsen: Stop & Go verdoppelt deinen Kraftstoffverbrauch. Wenn Stop & Go nicht zu vermeiden ist: Warte mit dem Wegfahren, bis du wirklich dran bist . Gib nur kurz Gas, und nutze die Schwungenergie durch Auskuppeln. Wenn die Strecke länger ist und das Rollen nicht mehr reicht, lass den Motor einfach dein Fahrzeug mit der Leerlaufdrehzahl im 1. oder 2. Gang ziehen, ohne Gas zu geben.

Lass dein Fahrzeug bei der Annäherung an Kreuzungen, Einmündungen und vor dem Anhalten ausrollen! Versuche, durch gezieltes Beschleunigen und, wenn nötig, gezieltes Bremsen, "die Ampel grün zu machen", also möglichst in Bewegung zu bleiben. Das wird dir bei den gut bekannten Ampelphasen deiner Hausstrecke sicher bald gelingen.

Beim Anfahren an der Kreuzung gilt: Fahre zügig los, damit die Grünphase optimal genützt wird, und baue einen größeren Abstand nach vorne auf, wenn du in Fahrt gekommen bist.

Bei der Schubabschaltung, die bei allen modernen Fahrzeugen verwendet wird, bekommt der Motor keinen Kraftstoff, wenn du das Gaspedal loslässt. Rollphasen in der Ebene und ganze Bergabfahrten lassen sich verbrauchs- und abgasfrei mit der Motorbremswirkung bewältigen – solange du nicht auskuppelst. Erst knapp über der Leerlaufdrehzahl wird wieder Kraftstoff eingespritzt, damit der Motor rund läuft.

Nutze diesen Spareffekt, und bremse mit dem Motor. Unter einer Drehzahl von ca. 1400 Umdrehungen (je nach Fahrzeug) kannst du auskuppeln oder in den Leerlauf schalten, um den restlichen Schwung optimal auszunutzen. Halte deinen rechten Fuß dabei bremsbereit über dem Pedal. Beim Bremsen gilt: Zuerst bremsen, und dann erst – wenn nötig – zurückschalten.

Im Gefälle solltest du aus Sicherheitsgründen immer mit eingelegtem Gang fahren. Wenn das Fahrzeug beim Fahren mit der Schubabschaltung oder beim Auskuppeln schneller wird, musst du den Gang einlegen, der das Schnellerwerden verhindert. Auch bei Automatikfahrzeugen schaltest du im Gefälle niemals auf "N".

Das komplette Abschalten des Motors während der Fahrt ist gefährlich: Wenn du ohne Antrieb dahinrollst, funktionieren die Bremse und die Lenkung nur mehr mit viel höherem, ungewohnten Kraftaufwand.

Abschließend noch ein Tipp zum Schwungnutzen: Hilf auch den anderen Verkehrsteilnehmern! Wenn du vor dem Einbiegen rechtzeitig blinkst, können sich nachfolgende Lenker besser auf dein Vorhaben einstellen, und müssen nicht so stark abbremsen.

#socialmedia

Fahrschule Fürböck

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