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Die Mopedprüfung

Seit 1. Juli 1991 ist eine schriftliche Theorieprüfung vorgeschrieben, um mit einem Moped fahren zu dürfen. Die Inhalte wurden seither vom KFV erstellt. Auch die neue Mopedprüfung, die ausschließlich am Computer stattfindet, wird vom KFV über eine Tochter-GmbH betrieben. Die geplanten Einsatztermine zeugen nicht gerade von professionellem Vorgehen der Beteiligten: 1. März 2018, verschoben auf 1. Jänner 2019, verschoben auf 1. April 2019.

Online-Prüfung

Die Abnahme der Führerscheinprüfung für die Klasse AM erfolgt ausschließlich über ein Online-Prüfungssystem, das unter Leitung des KFV und der KFV Sicherheit-Service GmbH mit Zustimmung des BMVIT erstellt wurde.

Die mehrfache Verschiebung des Einsatztermins ist natürlich kein Ruhmesblatt für die Ausführenden. Selbst wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass dieser Termin nicht rechtzeitig vorab mit dem KFV akkordiert wurde – es kann ja immer was dazwischenkommen.

Neuerliche Verschiebung des Einsatztermins

Ein weiteres Beispiel für das nicht rundum gelungene Projekt und die zugehörige Kommunikation ist der Umstand, dass aufgrund gravierender Mängel im Fragenkatalog sowie der Prüfungsmodelle die Lehrmittelhersteller und die Mopedausbildungs- und Prüfungsstellen drei Wochen vor dem Starttermin dessen Verschiebung aus der Zeitung erfahren müssen:


Fragenkatalog

Die Prüfungsfragen und die im Stil "Vorschul-Lehrmittel" gerenderten Grafiken wurden komplett überarbeitet und vom BMVIT genehmigt. Lehr- und Prüfmaterial auf Basis des bisherigen Fragenkatalogs darf wegen der auslaufenden Nutzungslizenz nach dem Start der neuen Prüfung nicht mehr verwendet werden.

Die Püfungsfragen sind ausschließlich auf deutsch verfügbar, die Minderheiten-Amtssprachen (slowenisch und kroatisch, siehe Artikel 7 des Staatsvertrags betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich) werden nicht angeboten.


Prüfungsmodell(e)

Nach der nicht unbedingt wohlwollenden ;-) Berichterstattung im Kurier wurde seitens des BMVIT festgestellt, dass das vom KFV programmierte Prüfungssystem mit drei Teilprüfungen (Basismodul, Moped und Mopedauto), die einzeln oder kombiniert gemacht werden können, den rechtlichen Vorgaben zuwiderläuft. Das ist weniger als ein Monat vor dem Starttermin ein bisserl blöd, aber es kann ja immer was dazwischenkommen.

Ursprünglicher Plan: Modulsystem für Basiswissen, Moped und Mopedauto

Die AM-Prüfung gliedert sich in drei Teilprüfungen (Basismodul, Moped und Mopedauto), die einzeln oder kombiniert gemacht werden können. Der Fragenpool wächst von 230 allgemeinen Fragen und 23 Mopedauto-Fragen auf insgesamt 390 Fragen: 222 allgemeine Fragen, 97 für das Moped und 14 (ja, vierzehn) für das Mopedauto.

Im Basismodul werden 35 Fragen gestellt, im Fahrzeug-Modul jeweils 10 Fragen. Alle Fragen besitzen als Wertigkeit einen Punkt, es besteht kein Unterschied zwischen Haupt- und Zusatzfrage in der Punktegewichtung. Die Zusatzfrage erscheint auch dann, wenn die Hauptfrage nicht richtig beantwortet wurde.

Die Dauer der Prüfung beträgt höchstens 45 Minuten für das Basismodul und je 15 Minuten für die Module Moped und Mopedauto. Für eine positive Prüfung werden 80 % benötigt, das sind 28 Punkte bei 35 möglichen bzw. 8 von 10.

Dieser Plan kann ohne Änderung der FSG-DV nicht umgesetzt werden, da im Bundesgesetzblatt von "einer" Prüfung die Rede ist und nicht (wie bei den Prüfungen der anderen Führerscheinklassen in der FSG-PV) von einzelnen Modulen, die teilweise absolviert und unabhängig voneinander bestanden werden können.

Notlösung, Stand 6. Dezember 2019

Die Führerscheinprüfung für die Klasse AM besteht (Stand: 6. Dezember 2018) aus einem Fragenpool mit 319 Fragen. Dieser setzt sich aus den allgemeinen Fragen (222 Fragen) sowie den klassenspezifischen Mopedfragen (97 Fragen) zusammen. Die klassenspezifischen Mopedautofragen entfallen!

Diese Prüfung ist unabhängig von der angestrebten Fahrzeugart (einspuriges Moped oder Mopedauto) abzulegen. Sie setzt sich aus 45 Fragen (35 Grundmodul und 10 Spezialfragen Moped) zusammen. Die Prüfungszeit beträgt 1 Stunde (das errechnet sich aus den ehemals geplanten 45 Minuten für das Grundmodul plus 15 Minuten für das Spezialmodul Moped). Die Prüfung wird als Einheit beurteilt, für ein positives Ergebnis werden 80 % benötigt (36 von 45).

Die Entscheidung, für welche Fahrzeugkategorie die Lenkberechtigung erteilt wird, fällt ausschließlich im Rahmen der praktischen Ausbildung über die Wahl des Übungsfahrzeugs (einspuriges Moped oder Mopedauto).

Diese patscherte Notlösung kann nicht umgesetzt werden, da Kandidaten für mehrspurige Fahrzeuge dennoch die ausschließlich für einspurige Fahrzeuge geltenden Rechtsvorschriften für eine positive Beurteilung ankreuzen müssten, z.B. bei Fahrverboten, der Wahl der Fahrlinie, dem Vorschlängeln bei Kreuzungen, ...

Verschiebung des Einsatztermins, 7. Dezember 2018

Aufgrund der erheblichen Schwierigkeiten mit den Prüfungsmodellen (siehe oben) muss das BMVIT den Einsatztermin drei Wochen vor dem geplanten Start ein weiteres Mal um Monate verschieben. Das Fahrschulen, die Autofahrerklubs und die Lehrmittelhersteller erfahren das aus der Zeitung:


Wiederholungsfrist

Eine Wiederholung der Prüfung darf wie schon bisher frühestens in zwei Wochen erfolgen. Da die Online-Prüfungen auch unter Pseudonymen abgelegt werden können, ist die Einhaltung dieser Frist selbst mittels einer Überprüfung auf dem zentralen Prüfungserver nicht kontrollierbar.


Sanktionen, wenn die Prüfungsaufsicht einsagt

Bei nachgewiesenen Manipulationen und/oder unzulässigen Unterstützungen des Kandidaten durch die die Aufsicht führende Person hat die Behörde dieser Person für mindestens zwei Jahre die Durchführung der Aufsichtstätigkeit zu untersagen.


Mopedausbildung in unserer Fahrschule

Mit den 2017 in Kraft getretenen Änderungen der Ausbildungsordnung für Mopedlenker wurde der verpflichtend einzuhaltende Ausbildungsablauf speziell für den Führerscheinerwerb mit Gruppenunterricht am Übungsplatz optimiert. Damit wurde gleichzeitig das Anbieten der Ausbildung im Einzelunterricht mit vertiefter Ausbildung im Straßenverkehr – aus unserer Sicht die einzig sinnvolle Variante – deutlich erschwert. Wir haben uns aus diesem Grund entschlossen, die Mopedausbildung nicht mehr anzubieten.

Für eine seriöse Mopedausbildung in der Nähe von Mödling empfehlen wir die ÖAMTC Fahrtechnik in Teesdorf.

Fahrschule Fürböck

Inhaber Ing. Alexander Seger
Josefsgasse 3, A2340 Mödling
Tel. +43 2236 43666

office(at)fuerboeck.at

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