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Der Fahrverbotskalender (und seine Vorgänger)

Die zahlreichen, kaum überblickbaren Fahrverbote für den Schwerverkehr sind unterschiedlichen Ursprungs:

  • Nicht extra beschildert ist das für Lastkraftfahrzeuge mit mehr als 7,5 t höchstem zulässigen Gesamtgewicht geltende Nachtfahrverbot, ausgenommen lärmarme Kraftfahrzeuge (Geschwindigkeitsbeschränkung: 60 km/h), von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr
  • Nicht extra beschildert ist das Lkw-Fahrverbot am Wochenende
    • Für Lastkraftwagen mit Anhänger, wenn das höchste zulässige Gesamtgewicht des Lastkraftwagens oder des Anhängers mehr als 3,5 t beträgt
    • Für Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 t
    • An Samstagen von 15:00 Uhr bis 24:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 00:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Außerdem besteht für Lastkraftfahrzeuge ab 7,5 t höchstzulässige Gesamtmasse ein Fahrverbot auf der dritten bzw. vierten Autobahn-Fahrspur 
  • Nach Einführung einer fahrleistungsabhängigen Maut für Kraftfahrzeuge über 3,5 t (Lkw und Autobusse) auf Österreichs Autobahnen haben die Länder aus Angst vor dem Mautausweichverkehr unzählige Fahrverbote erlassen
  • Darüber hinausgibt es Fahrverbote, die auf Basis der Abgasklasse des Fahrzeugs in Sanierungsgebieten nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft in Kraft gesetzt wurden

Folgende Fahrverbote an Tagen mit starkem Reiseverkehr werden jährlich neu verordnet:

2019

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

Die Verordnung des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie, mit der zur Erleichterung des Sommerreiseverkehrs für bestimmte Straßen ein Fahrverbot für Lastkraftfahrzeuge verfügt wird (Sommerreiseverordnung), wird endlich komplett aufgehoben – seit 2002 gibt es ohnehin jährlich eine über den betreffenden Zeitraum hinausgehende Ferienreiseverordnung bzw. den Fahrverbotskalender.

2007

Die Sommerreiseverordnung ist 2007 nicht anzuwenden.

2006

Die Sommerreiseverordnung ist 2006 nicht anzuwenden.

2005

Das Verkehrsministerium hat den Fahrverbotskalender 2005 als Nachfolgeregelung zur Ferienreiseverordnung erlassen. Der Fahrverbotskalender sieht partielle Fahrverbote für Lkw über 7,5 Tonnen vor. Die Sommerreiseverordnung ist 2005 nicht anzuwenden.

Wegen der Feiertage in Italien (auch heuer wurde z.B. Ostern wieder überraschend angekündigt) gibt es eigene Lkw-Fahrverbotstage in Tirol.

Für die A10 und die B159 gibt es eine eigene Winterferienreiseverordnung.

Winterferienreiseverordnung: BGBl. II 537/2004, 30. Dezember 2004; Begutachtungsentwurf samt Begleitschreiben

2004

Die Sommerreiseverordnung ist 2004 nicht anzuwenden.

2003

Die Sommerreiseverordnung ist 2003 nicht anzuwenden.

2002

Die Sommerreiseverordnung wird durch die Ferienreiseverordnung 2002 zwar nicht ersetzt, aber die Ferienreiseverordnung 2002 umfasst einen längeren Geltungszeitraum und einen umfassenderen Geltungsumfang als die Sommerreiseverordnung.

2000

Die Verordnung des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie, mit der zur Erleichterung des Sommerreiseverkehrs für bestimmte Straßen ein Fahrverbot für Lastkraftfahrzeuge verfügt wird, wurde 2008 wieder aufgehoben.

Der Verfassungsgerichtshof hat die Ferienreiseverordnung von 1993 in der Fassung von 1999 wegen Verfahrensmängeln als gesetzwidrig aufgehoben. Verkehrsminister Michael Schmid wollte von der Möglichkeit, diese Verordnung in abgeänderter Form wieder zu erlassen, nicht Gebrauch machen: "Der Grund für die damalige Verordnung – die Sperre des Tauerntunnels nach dem tragischen Unfall – ist nicht mehr vorhanden."
Mit der Sommerreiseverordnung änderte der Minister dann doch seine Meinung.

1999

Die Verordnung sah in einer Novelle von Verkehrsminister Caspar Einem vor, dass auf den Ausweichrouten im Zusammenhang mit der Sperre des Tauerntunnels nach der Brandkatastrophe zwischen 15. Juni und 15. September ein erweitertes Wochenendfahrverbot verfügt wurde. Die Erweiterung des Fahrverbots wurde am 4. Juni 1999 um 23.45 Uhr im Radio Ö1 kundgemacht und zusätzlich (!) im BGBl. II 181/1999, 18. Juni 1999 veröffentlicht.

1995

1993

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